Geldscheinprüfgeräte

 

 

Allgemeines

 

In jedem Land gibt es rechtliche Einschränkungen bezüglich der Reproduktion von Banknotenmotiven. Das Fälschen einer Währung ist ein Verbrechen. Die Einschränkungen sind von Land zu Land unterschiedlich, in einigen Ländern ist jegliche Reproduktion von Banknotenmotiven – selbst zu künstlerischen Zwecken oder Werbezwecken – streng verboten.

Quelle: rulesofuse.org

Geldscheinprüfgeräte untersuchen verschiedene Sicherheitsmerkmale wie die Länge einer Banknote, ein Infrarotbild, den Sicherheitsstreifen uvm.

Sicherheitsstufen

Die Herausgeber von Banknoten versuchen, ihre Geldscheine schwer kopierbar zu machen. Fälscher haben von jeher versucht, Banknoten nachzumachen und in Verkehr zu bringen. Moderne Banknoten enthalten daher abgestufte Sicherheitsmerkmale, die die Fälschung von Banknoten erschweren und die Prüfung von echten Banknoten unterstützen.

Die erste Sicherheitsstufe umfasst Eigenschaften, die visuell oder taktil ohne Hilfsmittel erkennbar sind. Hierzu gehören das Substrat, das Wasserzeichen, der Stahlstich-Tiefdruck, das Durchsichtsregister, der eingebettete Sicherheitsfaden, optisch variable Druckfarbe (Optically Variable Ink) und Hologramme, welche mittels Farbkopiergeräten nicht reproduziert werden können. Im Jahre 1988/1989 wurde mit der österreichischen 5000-Schilling-Banknote erstmals in der Geschichte des Banknotendrucks eine Folienapplikation (Kinegramm) auf einer Papiernote verwendet. Dies ist die Weichenstellung in Richtung der Verwendung optischer Merkmale, denn weltweit folgt man nun diesem Beispiel nach (zum Beispiel Euro).

Die zweite Sicherheitsstufe bilden Verfahren, die nur schwierig zu kopieren, aber mit einfachen Hilfsmitteln nachzuweisen sind. Hierzu gehören Mikroschrift (Nachweis mit einer Lupe) und fluoreszierende oder phosphoreszierende Muster (Nachweis mit einem UV-Prüfgerät). Für maschinelle Prüfungen durch Sortiermaschinen oder Einzahlungsgeräte (Verkaufsautomaten) gibt es darüber hinaus unsichtbare Sicherheitsmerkmale, die entweder als Bestandteil des Substrats (Papier oder Polymer) oder der Druckfarben eingebracht werden. Hierzu gehören die physikalisch messbaren Eigenschaften des Sicherheitsfadens oder der Druckfarben.

Die höchste Sicherheitsstufe verwendet Materialien, deren Zusammensetzung und Nachweisverfahren nur dem Hersteller und der Zentralbank bekannt sind. Als Banknote mit dem weltweit höchsten Sicherheitsniveau gilt der Schweizer Franken.

Falsifikation

 

Erkannt werden Fälschungen (im Fachausdruck „Falsifikate“) im Allgemeinen bei den Filialen der Staatsbanken (Österreichische Nationalbank, Deutsche Bundesbank, Schweizerische Nationalbank). Daraufhin kommt es zur Übermittlung an die festgelegten Behörden. Fälschungen werden in Fälschungsklassen nach Qualität unterteilt.

Falschgeldprüfgeräte

 

Für die Erkennung von Fälschungen stehen verschiedene Techniken zur Verfügung:

 

Bei Papiergeld gibt es Voll- und Halbautomaten und seit kurzem auch die sogenannte Multistückelungsmaschine BPS 1000. Die Erkennungssicherheit von Fälschungen liegt bei 99,99 %. Erkannt werden die Falsifikate durch spezielle Sensoren (Blackboxen).

Hartgeld wird durch vollautomatische Hartgeldbearbeitungsmaschinen (NGZ 6000) kontrolliert, die im Vergleich zu den Papiergeldbearbeitungsmaschinen eine geringere Erkennungsrate von 96 % haben.

 

Papiergeld wird mittels Geldscheinprüfgeräten kontrolliert, welche z.B. in Österreich von der Österreichischen Nationalbank zertifiziert werden.

 

Quelle: Wikipedia

 

Prüfen Sie den Status der in Ihrem Institut im Einsatz stehenden Banknotenprüfer (HIER).

 

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Geldscheinprüfgeräten:

 

Geldscheinprüfgerät ND 200

Geldscheinprüfgerät ND 300

Geldscheinprüfgerät ND 210

Geldscheinprüfgerät NC 1100

Geldscheinprüfgerät ND 200

Geldscheinprüfgerät ND 300

Geldscheinprüfgerät ND 210

Geldscheinprüfgerät NC 1100